Cupping in Nagold

Cupping ist eine körperbezogene Anwendung, bei der mit speziellen Silikoncups ein Unterdruck auf der Haut erzeugt wird. Je nach Anwendung werden die Cups auf bestimmten Körperbereichen platziert oder über die Haut bewegt.
Cupping wird häufig als moderne Form des Schröpfens bezeichnet und kann insbesondere im Bereich von Muskulatur und faszialen Strukturen eingesetzt werden.
Im STUDIO8 wird Cupping als ergänzenden körperbezogenen Impuls – eigenständig oder in Verbindung mit Bewegung, Dehnung, Massage, neuromuskulärer Aktivierung oder Kinesiotaping eingesetzt. Dabei steht die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers und seiner Reaktionen im Mittelpunkt.
Spürbare Impulse. Bewusste Körperwahrnehmung. Bewegung.
Cupping im STUDIO8 ist buchbar im Rahmen eines n.m.s.® Trainings, da immer eine Anamnese erforderlich ist.
Was Cupping bewirken kann:
Cupping setzt einen gezielten Reiz auf Haut, Gewebe und Muskulatur und wird häufig als angenehm intensiv und wohltuend empfunden.
Die Anwendung kann dabei insbesondere interessant sein, wenn sich bestimmte Körperbereiche verspannt, fest oder beansprucht anfühlen. Auch im Zusammenhang mit Bewegung und Training kann Cupping als ergänzender Impuls eingesetzt werden.
Mögliche Effekte, die im Zusammenhang mit Cupping beschrieben und wissenschaftlich untersucht werden, sind unter anderem:
- mögliche kurzfristige Reduktion von Schmerzen
- veränderte Wahrnehmung von Spannung und Entspannung
- Unterstützung der Beweglichkeit
- lokale Reaktionen des Gewebes auf den gesetzten Unterdruck
Wie Cupping wahrgenommen wird und welche Effekte sich zeigen, ist individuell unterschiedlich.
Fragen und Antworten zu Cupping
Beim Cupping werden die Cups auf die Haut aufgesetzt und ein Unterdruck erzeugt. Dadurch wird die Haut angehoben und das darunterliegende Gewebe einem mechanischen Reiz ausgesetzt.
Der Unterdruck kann dabei lokale Gefäßreaktionen und eine verstärkte Durchblutung im behandelten Bereich hervorrufen. Gleichzeitig wird das Gewebe durch den Zug des Cups mechanisch bewegt und gedehnt.
Auch auf den Flüssigkeitshaushalt im Gewebe und den Lymphfluss werden mögliche Effekte des Cuppings diskutiert. Die wissenschaftliche Datenlage hierzu ist allerdings noch nicht eindeutig.
Je nach Anwendung können die Cups statisch eingesetzt oder über die Haut bewegt werden. Dadurch lässt sich der gesetzte Reiz unterschiedlich gestalten.
Cupping kann für Menschen interessant sein, die bestimmte Körperbereiche als fest, verspannt oder beansprucht wahrnehmen oder ihrem Training einen zusätzlichen körperbezogenen Reiz geben möchten.
Cupping ist jedoch nicht für jede Person und jede Situation geeignet.
Nicht angewendet wird Cupping beispielsweise:
- auf offener, verletzter oder entzündeter Haut
- bei akuten Hauterkrankungen oder Hautreizungen im Anwendungsbereich
- bei akuten Verletzungen, Schwellungen oder starken Entzündungszeichen
- bei ausgeprägten Krampfadern oder bekannten Gefäßproblemen im vorgesehenen Anwendungsbereich
- bei einer bekannten erhöhten Blutungsneigung oder entsprechenden Gerinnungsstörungen
Auch bei bestimmten Erkrankungen oder bei der Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen, sollte vor einer Anwendung zunächst fachlicher Rat eingeholt werden.
Bei Unsicherheit klären wir vorab, ob Cupping im jeweiligen Fall sinnvoll ist oder ob auf die Anwendung verzichtet werden sollte.
Cupping wird im STUDIO8 ausschließlich als trockenes Cupping mit Silikoncups durchgeführt. Es wird dabei keine Haut eröffnet und kein Blut entnommen.
Cupping ist eine moderne Form des Schröpfens. Dabei werden spezielle Cups – bei uns insbesondere Silikoncups – auf die Haut aufgesetzt. Durch einen Unterdruck wird die Haut leicht angehoben.
Je nach Anwendung können die Cups auf bestimmten Körperbereichen platziert oder über die Haut bewegt werden.
Ja.
Cupping und Kinesiotaping können ergänzend in eine n.m.s.® Trainingseinheit integriert werden.
Sie setzen zusätzliche körperbezogene Reize und können in das neuromuskuläre Training einbezogen werden.
Welche Technik eingesetzt wird, hängt von der jeweiligen Trainingseinheit und der vorausgegangenen Testung ab.
Cupping kann in der Stillzeit als ergänzende Anwendung eingesetzt werden. Einzelne Kundinnen berichten, dass sie die Anwendung bei Milchstau als angenehm und entlastend empfunden haben.
Da Milchstau eine gesundheitliche Beschwerde ist, ersetzt Cupping keine Beratung oder Behandlung durch Hebamme, Stillberaterin oder medizinisches Fachpersonal.
Bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden sollte entsprechend fachlicher Rat eingeholt werden.
