Fragen und Antworten zum Faszientraining
Faszientraining spricht gezielt die faszialen Strukturen des Körpers an. Durch unterschiedliche Bewegungsreize wie dynamische und federnde Bewegungen, Dehnungen, Mobilisation sowie Übungen mit Bällen und Rollen werden die Faszien und ihr Zusammenspiel mit der Muskulatur trainiert.
Ziel ist es, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung zu fördern, Spannungszustände zu reduzieren und Bewegungen geschmeidiger werden zu lassen.
Der Onlinekurs eignet sich insbesondere für Teilnehmer mit mittlerem bis höherem Fitnesslevel, die ihre Beweglichkeit verbessern, ihre Bewegungsqualität trainieren und ihr Training um gezielte fasziale Übungen ergänzen möchten.
Bei akuten Beschwerden oder gesundheitlichen Einschränkungen solltest Du vor Beginn des Trainings ärztlich oder therapeutisch abklären lassen, ob das Training für Dich geeignet ist.
Der Kurs ist on demand verfügbar. Du kannst die Trainingseinheiten jederzeit abrufen und selbst entscheiden, wann Du trainieren möchtest.
So lässt sich das Training flexibel in Deinen Alltag integrieren – ganz ohne feste Kurszeiten und unabhängig davon, ob Du gerade zu Hause oder unterwegs bist.
Immer mittwochnachmittags wird das aktuelle Passwort per App an alle versendet, die für diesen Kurs eingebucht sind. Dies ist eine Woche lang gültig.
Für viele Übungen kommen Faszienrollen und Bälle zum Einsatz. Je nach Übung können zusätzlich eine Trainingsmatte und etwas Platz für die Bewegungen hilfreich sein.
Die benötigten Hilfsmittel werden bei den jeweiligen Übungen bzw. Trainingseinheiten erklärt.
Faszien sind bindegewebige Strukturen, die unseren gesamten Körper durchziehen. Sie umhüllen und verbinden Muskeln, Organe, Knochen, Nerven und andere Strukturen miteinander und bilden ein zusammenhängendes Netzwerk. Sie sind damit nicht nur für die Stabilität unseres Körpers wichtig, sondern spielen auch bei Bewegung, Kraftübertragung und Körperwahrnehmung eine Rolle.
Fasziales Gewebe passt sich an unsere alltäglichen Belastungen und Bewegungsmuster an. Wird es wenig bewegt oder immer wieder einseitig belastet, kann sich das Gewebe weniger geschmeidig anfühlen und Bewegungen können eingeschränkt oder unangenehm werden.
Faszientraining setzt genau hier an. Durch unterschiedliche Bewegungsreize wie dynamische und federnde Bewegungen, Dehnungen, Mobilisation sowie Übungen mit Rollen und Bällen werden die faszialen Strukturen gezielt angesprochen.
Regelmäßiges Faszientraining kann dazu beitragen, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung zu verbessern, Spannungszustände zu reduzieren und Bewegungen geschmeidiger werden zu lassen. Gleichzeitig wird das Zusammenspiel von Muskulatur und faszialem Gewebe trainiert.
Faszientraining ist dabei keine isolierte Trainingsform. Faszien, Muskulatur und Nervensystem arbeiten im Körper eng zusammen und werden deshalb im Training gemeinsam angesprochen.
Im Faszientraining werden unterschiedliche Bewegungsreize miteinander kombiniert. Dazu gehören dynamische und federnde Bewegungen, Mobilisation, Dehnungen sowie Übungen mit Bällen und Rollen.
Durch die unterschiedlichen Reize werden die faszialen Strukturen und ihr Zusammenspiel mit der Muskulatur vielseitig angesprochen. Dabei trainieren wir unter anderem Beweglichkeit, Körperwahrnehmung und Bewegungsqualität.
Auch Selbstmassage mit Rollen und Bällen kann Bestandteil des Trainings sein und dazu beitragen, Spannungszustände zu reduzieren und Bewegungen geschmeidiger werden zu lassen.

